
VCO – 21.04.2026 – „Der Ausbau der Verbindungen zwischen Italien und der Schweiz ist eine strategische Priorität von grundlegender Bedeutung für die Zukunft des Territoriums – aus logistischen, wirtschaftlichen und touristischen Gründen. In diesem Zusammenhang spielen wir eine wichtige Rolle, da wir das nördliche Eingangstor des gesamten Piemont darstellen.“
Dies erklärt Francesco Gaiardelli, Präsident des Tourismusdistrikts der Seen, Berge und Täler der Ossola.
„Region, Institutionen auf verschiedenen Ebenen und die Unternehmer müssen gemeinsam handeln, um die Verbindungen von und zur Schweizerischen Eidgenossenschaft weiter auszubauen“, so Gaiardelli. Bereits umgesetzte Projekte wie die Bahn in der Val Formazza, Rad- und Fußwege sowie die Verbindung über Macugnaga seien wichtige Schritte. „Jetzt braucht es jedoch weitere Maßnahmen, um insbesondere den grenzüberschreitenden Verkehr und die Pendlerströme zu fördern.“
Gaiardelli verweist zudem auf ein Beispiel: „Das Gebiet von Alagna Valsesia hat seine Krise erst überwunden, nachdem es sich stärker in Richtung Aostatal geöffnet hat. Dasselbe müssen wir in Richtung Schweiz tun.“
Die Ossola-Region, insbesondere die Val Formazza und der Ort Riale, gelten als nahezu unberührte Naturgebiete. Ihr volles Potenzial könne jedoch nur durch bessere Verkehrsverbindungen – insbesondere entlang des Simplonpass – ausgeschöpft werden. Ziel sei es, langfristig Wohlstand und Lebensqualität für die lokale Bevölkerung zu sichern.

