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VERBANIA-17-08-2018-Riccardo Morandi hat seine Spuren auch im VCO hinterlassen. Die abgestürzte Brücke von Genua trägt den Namen eines der bekanntesten Ingenieure des 20. Jahrhundert. Der Ingenieur Morandi wurde 1902 in Rom geboren und starb dort an Weihnachten 1989. Gegen das Ende seiner beruflichen Tätigkeit hat er das Viadukt Stronetto geplant, das letzte Teilstück der A26 Voltri-Simplon, die lange Rampe, die nach dem Tunnel von Feriolo abwärts führt und dabei gegen den Piano Grande und Gravellona Toce eine Linkskurve beschreibt. Die Autobahn wurde 1995 eröffnet; Morandis Plan stammt aus dem Jahr 1984, d.h. fünf Jahre vor seinem Tod. Die Arbeiten endeten im Jahr 1990 mit dem Bau der 1117 Meter langen Brücke, die auf paarweisen Stützpfeilern steht, die in gleichmässigen Abständen je eine Spur der Autobahn tragen. Sie haben eine besondere Form, nämlich jene von Stativen mit vier Beinen. Morandi gilt als Pionier und Vorreiter für die Verwendung von Spannbeton, für das er nach dem Krieg ein Patent erhielt. In seiner langen Karriere war er unter anderem Universitätsdozent und hat Autobrücken in Afrika, Venezuela, Schweden, Libyen, Ecuador, Kolumbien und Kanada entworfen. Seine in Italien erstellten Brücken stammen aus den Fünfziger- bis Siebzigerjahren.