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domosofia audrey

DOMODOSSOLA-25-09-2018-Wer war Audrey Hepburn wirklich - der Mensch hinter den Hollywoodfilmen? Diese Frage wurde an der Konferenz "Domosofia" vom zweiten Kind der berühmten Hauptdarstellerin von "Frühstück bei Tiffany", "Sabrina" und "My fair Lady" beantwortet. Luca Dotti, geboren aus der zweiten Ehe der Schauspielerin mit dem italienischen Psychiater Andrea Dotti, hat ein Porträt seiner Mutter wiedergegeben, das aus Zärtlichkeit, Sensibilität und fernab des funkelnden filmischen Glitzers einer Welt aus Zelluloid besteht, die sie aus Liebe zur Familie gerne aufgegeben hat. Durch Bilder und private Fotos von Audrey Hepburn erzählte Luca über das Leben seiner Mutter. Zum ersten Mal in der Hauptstadt des Ossola hatte Dotti die Überraschung, den Schulkameraden seines Vaters Andrea, Luciano Bertani, kurz vor der Konferenz zu treffen. Der spätere Ehemann von Audrey Hepburn besuchte im Jahr 1954 die Rosmini-Schule in Domodossola. Für den Sohn der Schauspielerin ist Domodossola eine der Bahnstationen auf der Zugfahrt von Rom in die Schweiz, wo die Mutter in der Villa Paisible (Gemeinde Morges) ihren letzten irdischen Wohnsitz hatte. "Was meine Mutter am liebsten hatte, war einfach eine Mutter zu sein, und deshalb besuchte sie auch keine grossen Partys, sondern schloss die Türen zu Hollywood", sagt Luca Dotti, der heute die Audrey Hepburn Foundation leitet, die sich um Kinder in Schwierigkeiten kümmert. Audrey Hepburn war als Botschafterin der Unicef persönlich an humanitären Projekten in Ländern der Dritten Welt beteiligt. In dem gemeinsam mit Luigi Spinola geschriebenen Buch "Audrey, meine Mutter" erzählt ihr Sohn aus ihrem Privatleben, ihrer Leidenschaft für das Kochen, das einfache Leben und die Wärme in der Familie.