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Während viele Opernhäuser mit finanziellen Problemen kämpfen,

spielt die «Scala» ausgebuchten Plätzen, 99% der Sessel sind verkauft. Der  Motor des Erfolges ist der Sovrintendente der «Scala» Domenique Meyer, welcher nicht nur ein begeisterter Musikliebhaber ist, sondern auch die betriebswirtschaftliche Führung des weltbekannten Opernhauses perfekt meistert und auch wichtige Sponsoren finden konnte.

Der nahe der Schweiz, im  französischen Elsass, zweisprachig aufgewachsene Domenique Meyer machte in Paris eine steile Karriere in welcher man ihm immer wieder für «fast aussichtslose Probleme» anvertraute, die er immer brillant löste. Danach führte Opern Häuser in Paris, Lausanne und Wien, bis er 2020 an die «Scala» berufen wurde.

Als grosser Planer richtet er das Spielprogramm rechtzeitig so aus,

dass er die besten Solisten der Welt frühzeitig verpflichtet und mit seinem musikalischen Direktor Riccardo Chailly das Publikum begeistert. Der Überalterung der Opernbesuchern steuert er mit neuartigen Abonnementen für junge Leute entgegen. Auch für Kinder organisiert er spezielle Programme.

Das internationale Interesse ist gross. 30% der Besucher kommen aus dem Ausland. 13% der zahlenden Besucher sind Amerikaner und 12% sind Schweizer und 70% kommen aus Italien.

Um die ausländische Kundschaft zu pflegen, besucht Dominique Meyer mit seinen engsten Mitarbeiter die wichtigsten Märkte, so war er diese Woche auch in Zürich, wo er ein grosses Interesse vorfand. Fahren doch täglich diverse Eurocity Zugspaare aus dem Wallis nach Milano, bis 2,5 km vor die Tore des grossen Opernhauses der Wirtschafts- und Kunstmetropole der Norditaliens.

Lotti Finkbohner