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VARZO - 26-4-2025 -- Emotion und historisches Gedenken am Samstagmorgen, 26. April, am Bahnhof von Varzo, wo der Gedenkstein zur Rettung des Simplontunnels im April 1945 feierlich enthüllt wurde.
Die Zeremonie, an der zahlreiche Behördenvertreter und Bürger teilnahmen, erinnerte an eines der wichtigsten Ereignisse des Widerstands im Ossola-Gebiet, als Partisanen den deutschen Plan vereitelten, den Eisenbahntunnel in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs zu sprengen.

Den Gedenkstein enthüllten Gianfranco Fradelizio, Präsident der Casa della Resistenza, Franco Chiodi, Präsident der ANPI VCO, und der Bürgermeister von Varzo, Bruno Stefanetti, im Beisein der Familienangehörigen jener Partisanen, die vor 80 Jahren diese mutige Tat vollbrachten. Besonders bewegend war die Teilnahme zahlreicher Bürgermeister aus dem Ossola, die sich der historischen Bedeutung dieser Aktion bewusst zeigten.

Das erinnerte Ereignis geht auf die Nacht vom 21. auf den 22. April 1945 zurück, als eine gemeinsame Operation der Garibaldi-Formationen und des Schweizer Nachrichtendienstes 60 Tonnen Sprengstoff, die die Deutschen in der Nähe des Bahnhofs platziert hatten, neutralisieren konnte.
Das Ziel der Besatzer war klar: die Südportale des Tunnels zu zerstören und damit die Bahnverbindungen unter den Alpen, die für die Zeit nach dem Krieg strategisch wichtig waren, zu unterbrechen.

Die Operation, angeführt von Ugo Scrittori, Kampfname "Mirko", und der Volante Alpina, rettete nicht nur eine für den Wiederaufbau entscheidende Infrastruktur, sondern verhinderte auch einen möglichen alliierten Bombenangriff auf Varzo, der zahlreiche zivile Opfer hätte fordern können.

Die Gedenkveranstaltung, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Befreiung organisiert wurde, setzte sich am Nachmittag in der mittelalterlichen Turmfestung mit einer historischen Konferenz fort, bei der unter anderem die Historiker Elena Mastretta, Raphael Rues und Andrea Tedeschi sprachen.