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DOMODOSSOLA - 13-11-2025 -- Die Zukunft von Ralpin, dem Betreiber der sogenannten Rollenden Autobahn zwischen Deutschland und Italien, bleibt ungewiss. Der Güterverkehrsdienst, der es Lastwagen ermöglicht, die Alpen per Bahn zu überqueren, soll bereits am 12. Dezember eingestellt werden – zwei Jahre früher als geplant.

Am Montag fand in Mailand ein weiteres Treffen zwischen SBB Cargo Italia – auch im Namen der Partner BLS und Hupac – und den Gewerkschaften statt. Das Unternehmen schlug eine Reduzierung der geplanten Stellenstreichungen vor: Statt 39 könnten nun 22 Arbeitsplätze betroffen sein. Grund ist ein erwartetes Wachstum des Transportvolumens sowie neue Bahnverbindungen von Novara Boschetto nach Hannover und Genua.

Skepsis bei den Gewerkschaften

Trotz dieser Öffnung bleiben die Gewerkschaften zurückhaltend. Besonders betroffen wären Mitarbeiter im Gebiet Ossola – neun Lokführer und acht Beschäftigte im Bodenpersonal zwischen Domodossola und Novara. Die Gewerkschaften sprechen zwar von einem „positiven Signal“, kritisieren jedoch weiterhin „große Differenzen“ bei den Lösungen zum Schutz der Arbeitsplätze.

Sie kündigen an, keine Vereinbarung zu unterzeichnen, solange nicht alle Kündigungen zurückgenommen werden.

In die Auseinandersetzung sind auch elf Beschäftigte der Firma Logyca Umf einbezogen, meist junge Mitarbeitende, die die Waggons der Rollenden Autobahn begleiten. Für sie läuft bereits ein Verfahren für eine kollektive Entlassung.

Damit bleibt die Ralpin-Verhandlung offen – zwischen Hoffnung auf steigende Transportmengen und Sorge um den Erhalt der Arbeitsplätze.