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DOMODOSSOLA - 23-3-2026 -- Die Kathedrale von Chartres ist nicht nur eines der bedeutendsten Beispiele europäischer Gotik, sondern vor allem ein lebendiges Zeugnis des Glaubens, der Intelligenz und des Strebens eines Volkes, das durch Materie das Unsichtbare sichtbar machen wollte.
Die Ausstellung «Die Kathedrale von Chartres. Vom homo faber zum homo viator: Ein Baumeister und ein Pilger erzählen vom Unendlichen im Endlichen» wurde mit dem Ziel konzipiert, die Besucher in diese ursprüngliche Erfahrung einzuführen. Dabei wird die Kathedrale nicht als bloßes historisches Monument dargestellt, sondern als menschliches, künstlerisches und spirituelles Ereignis, das bis heute relevant ist.
Nach der gestrigen Aufführung in der Kirche Madonna della Neve fand heute die Eröffnungsführung der Ausstellung in den Räumen des FARTI Museum in der Via Canuto in Domodossola statt. Die Führung für Journalisten und Besucher wurde vom künstlerischen Leiter Carlo Teruzzi gemeinsam mit Michela Travaglini vom Rosmini International Campus geleitet, die die grafische Gestaltung sowie didaktische Angebote für Schulen betreut hat.
Die Ausstellung ist nach telefonischer Anmeldung unter 347/07 44 162 zugänglich. Für Schulklassen (Montag bis Freitag, 8:30–12:30 Uhr) beträgt der Eintritt fünf Euro pro Schüler, Begleitpersonen sind frei. Pro Besuch sind maximal 25 Personen zugelassen.
Für Gruppen gelten folgende Zeiten: samstags von 16 bis 19 Uhr, mit Eintrittspreisen von acht Euro für Erwachsene und sechs Euro für Personen über 60 Jahre. Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen, maximal 25.
Familien mit Kindern oder Jugendlichen bis 14 Jahren zahlen pauschal zwölf Euro pro Familie.
Weitere Informationen sind online verfügbar. Innerhalb der Ausstellung gibt es zudem einen Rundgang mit Augmented Reality – Besucher werden gebeten, eigene Kopfhörer für ihr Smartphone mitzubringen.

