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Der Tourismus an den piemontesischen Seen wächst weiter dynamisch und bestätigt sich als einer der wichtigsten Motoren der Attraktivität der Region. Die heute in Turin vorgestellten Daten für 2025 zeigen, dass das Gebiet des Distretto Turistico dei Laghi – mit dem Verbano-Cusio-Ossola, dem Lago Maggiore, dem Lago d’Orta, Mergozzo und den Ossola-Tälern sowie Teilen des oberen Novareser Raums – mehr als 1,45 Millionen Ankünfte und 4,9 Millionen Übernachtungen verzeichnet hat, was einem Gesamtwachstum von 5,7 % entspricht.
Dieses Ergebnis fügt sich in einen allgemein positiven Trend ein, hebt aber auch eine besondere Stärke hervor: die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 3,5 Nächten – die höchste in ganz Piemont.
Das Zentrum dieses Systems bleibt das Verbano-Cusio-Ossola, das allein 21 % aller Übernachtungen der Region ausmacht, mit steigenden Zahlen sowohl bei Ankünften als auch bei Übernachtungen und einem kontinuierlich wachsenden internationalen Anteil. Auch die Provinz Novara trägt mit einem Wachstum von über 5 % wesentlich dazu bei.
Verbania bestätigt seine Rolle als Spitzenreiter: Mit 197.565 Ankünften und 961.799 Übernachtungen ist die Stadt nach Turin das zweitwichtigste Reiseziel in Piemont. Mit durchschnittlich 4,87 Nächten pro Aufenthalt liegt sie zudem vor Stresa und Baveno an erster Stelle in der Provinz.
Angetrieben wird das Wachstum vor allem vom internationalen Tourismus, der in den Sommermonaten bis zu 88 % der Übernachtungen ausmacht. Märkte wie die USA, Skandinavien und Spanien zeigen ein immer stärkeres Interesse am Lago Maggiore.
Der Erfolg spiegelt sich auch in den wirtschaftlichen Kennzahlen wider: Die Ausgaben ausländischer Gäste steigen weiter, insbesondere in den Bereichen Unterkunft und Gastronomie. Gleichzeitig liegt die Zufriedenheit der Besucher bei über 83 von 100 Punkten.

