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ABRUZZO- 21-01-2017- Eine anstrengende Nachtarbeit bei Frost und der Ungewissheit, ob man seiner Aufgabe gerecht wird.
Dann das Wunder und die Rettung. Aus Farindola kommt die von ganz Italien ersehnte Nachricht, dass sechs unter der Lawine verschüttete Menschen, die das Hotel Rigopiano am Gran Sasso zerstört hat, von den Rettern lebend gefunden worden sind. Fünf davon haben die Freiwilligen der X . Delegation der zivilen Bergrettung Valdossola entdeckt, die am späten Donnerstagabend am Ort eingetroffen sind, um im Apennin ihre Spezialität, die Suche von Lawinenopfern, hier anzuwenden. 
 
Die Rettung dieser Personen lässt die Hoffnung wieder aufleben und gibt den 23 Rettern, die seit Donnerstagabend abwechslungsweise an der Arbeit sind, neue Kraft. Sie kommen vom CNSAS Piemont, aus der Lombardei der Emilia Romagna und dem Veneto. Bis um ein Uhr nachts haben sie durch Schnee und Geröll gegraben und sondiert. "Wir kamen mit den Skiern und Fellen in die Nähe des Hotels und fanden eine mit eine äusserst komplexe Notsituation vor - sagte der Präsident des CNSAS Piemont Luca Giaj Arcota -. Der obere Teil des Hotels wurde von der Lawine zehn Meter in Talrichtung verschoben. Möbel, Autos und weitere Überreste fand man in bis zu 400 Metern Entfernung. Somit wird die Suche auf diesem grossen Gebiet fortgesetzt. "
 
Neben der Arbeit derer, die im  Schnee suchen, sind acht Freiwillige auf Skiern unterwegs, um die Menschen in den abgeschnittenen Orten mit Wasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten zu versorgen.