1

  • Ossola-Süßigkeit erreicht Quirinal: Mattarella erwägt Besuch im Tal

    Ossola-Süßigkeit erreicht Quirinal: Mattarella erwägt Besuch im Tal

       

  • Chartres: Glaube und Kunst in einer lebendigen Ausstellung

    Chartres: Glaube und Kunst in einer lebendigen Ausstellung

     

  • Zickleinmesse im Vigezzotal: Tradition, Genuss und Landwirtschaft

    Zickleinmesse im Vigezzotal: Tradition, Genuss und Landwirtschaft

  • Letzter Abschnitt der Via Stockalper: Projekt offiziell gestartet

    Letzter Abschnitt der Via Stockalper: Projekt offiziell gestartet

  • Traditionelles Zicklein-Fest in Santa Maria Maggiore kehrt zurück

    Traditionelles Zicklein-Fest in Santa Maria Maggiore kehrt zurück

  • Baveno: Neue Tasttafeln erschließen die romanische Kirche für Besucher

    Baveno: Neue Tasttafeln erschließen die romanische Kirche für Besucher

  • Illustrationsfestival Di-Se x BlitzArt kehrt nach Domodossola zurück

    Illustrationsfestival Di-Se x BlitzArt kehrt nach Domodossola zurück

  • Villadossola: Zweite lyrisch-sinfonische Saison mit drei Konzerten

    Villadossola: Zweite lyrisch-sinfonische Saison mit drei Konzerten

  • Lago Maggiore: Wiederöffnung der Terre Borromeo am 12. März 2026

    Lago Maggiore: Wiederöffnung der Terre Borromeo am 12. März 2026

  • Cannero Riviera feiert rote Zitrusfrüchte und Frauen vom 28.2. bis 8.3.

    Cannero Riviera feiert rote Zitrusfrüchte und Frauen vom 28.2. bis 8.3.

  • Bundesrat Albert Rösti vor den Schweizer Bahn-Journalisten

    Bundesrat Albert Rösti vor den Schweizer Bahn-Journalisten

  • Ristorni unter Druck: Tessin prüft Stopp nach Italiens Gesundheitsabgabe

    Ristorni unter Druck: Tessin prüft Stopp nach Italiens Gesundheitsabgabe

dorf platz formazza pionte inaugura

FORMAZZA-13-08-2018-Formazza feierte den "Nachmittag der Traditionen" mit der Einweihung eines "Dorf Platz" (sic!) in Ponte. Nachdem das Band durchschnitten war folgten die Erklärungen, was es mit der Rune auf sich hat, die nach dem Wappen einer unbekannten Familie aus dem Formazzatal gezeichnet worden ist, genauer gesagt nach dem Holzstück, auf dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Valtoggia Bassa die "Hobteller" (Alprechte) festgehalten wurden.  

Die Walser verwendeten die Familienwappen, um die Familien zu bezeichnen, und hielten sie über den Haustüren fest.  Sie dienten aber auch zur Kennzeichnung der Arbeitsgeräte, der Grabkreuze und wie gesagt, der Regelung der Alprechte auf den "Tesseln". Von den südlichen germanophonen Völkerstämmen sind die Walser noch fast die einzigen, welche derartige Zeichen, auch "Runen" genannt, verwenden. Bei den anderen Stämmen ist dieser Brauch im Mittelalter verschwunden. Einzig in Nordeuropa kommen sie noch vor.  Der Begriff Runen kommt vom "Runen-Alphabet", dessen Zeichen als Geheimschrift galten. Der Brauch wurde von Generation zu Generation weiter gegeben. Von seiner Anwendung versprach man sich Glück und Wohlergehen.