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DOMODOSSOLA-14-12-2018-Am Dienstagabend hörte er die Schüsse und blieb in einem Lokal, während draussen Panik herrschte und der Täter gejagt wurde. Unter den Zeugen des tragischen Abends in Strassburg, der drei Tote und dreizehn Verletzte forderte, befand sich der 52jährige Luca De Gennaro aus Domodossola. Er arbeitet seit einigen Jahren am Europäischen Parlament in Luxemburg. Nach Strassburg war er wegen der dort stattfindenden Plenarsitzung des Europaparlaments gereist. Nach einem Arbeitstag war er um 20 Uhr in Richtung des Hotel bei der Place Kléber unterwegs, in den die Rue des Orfèvres einmündet, wo das Attentat geschah. Er telefonierte mit seiner Gattin, als er die Schüsse hörte und gleichzeitig einen Menschenstrom wahrnahm, der zur Place Kléber rannte. Stimmen, Schreie, Angst beherrschten die Passanten. Polizisten mit Gewehren im Anschlag stiessen ihn zusammen mit anderen Leuten in ein Pub hinein, wo sie sich für mehrere Stunden verbarrikadierten, bis es in der Nacht Entwarnung gab. Am Mittwochmorgen dann die Rückreise nach Luxemburg. "Gestern war die Stadt gespenstisch", so erzählt er, "die Weihnachtsmärkte geschlossen und die Menschen geschockt. Die Stadt ist im Herz getroffen worden, und dies während der Weihnachtsmärkte, die den Höhepunkt des Jahres darstellen. Es schien, dass die Polizei vorgewarnt worden war, als erwartete sie etwas. Das Zentrum von Strassburg war bestens überwacht, und Sicherheitspersonal kontrollierte die Handtaschen, auch mich selber."