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LENA-06-01-2019-Seine Geschichte wurde als Buch des Autors Mark Sullivan ein Bestseller in den USA und wird derzeit mit Tom Holland in der Hauptrolle verfilmt. Unter den Titeln "Beneath a Scarlet Sky",  "L'ultimo eroe sopravvissuto" und "Unter blutrotem Himmel" erschien es erstmals im Jahr 2017 in englischer, dann in deutscher und italienischer Sprache. Es geht darin um Pino Lella, geboren 1926, der heute als Rentner in Lesa am Lago Maggiore ein geruhsames Leben führt. In den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs wurde er zum Helden -  auch wenn er sich selber nie als solchen bezeichnen würde. Indem er ihnen den Weg zur Schweizergrenze zeigte, konnte er 1943 zahlreichen Juden das Leben retten. Als persönlicher Fahrer des deutschen Generalmajors Hans Leyers, der damals für die Rüstung und die Kriegsproduktion in Italien zuständig war, belieferte er den italienischen Widerstand heimlich mit wertvollen Informationen. - Nachdem bisher niemand von seinen Verdiensten gewusst hatte, wurde er am 8.12.2018 vom Gemeindepräsidenten von Lesa, Roberto Grignoli, geehrt. Pino erzählt: "Der wahre Held meiner Geschichte ist der Priester Luigi Re, der damals die Casa Alpina in Motta im Veltlin leitete. Als Bursche aus Mailand war ich dort gelandet, und in Madesimo haben wir vielen Juden geholfen, den Weg zur Schweizer Grenze zu finden, um sich in Sicherheit zu bringen. Ich war einer dieser "Schlepper". Dann musste ich mich im Jahr 1944 bei der deutschen Todt-Brigade stellen. Da ich bereits gut Auto fahren konnte wurde ich persönlicher Fahrer des Generalmajors Leyers." Dank dieser Funktion konnte er den Amerikanern und dem italienischen Widerstand äusserst wertvolle Informationen übermitteln. Zudem nahm er als Leyers Dolmetscher sogar bei dessen Besprechungen mit Mussolini teil. 1945 sorgte er dafür, dass die Amerikaner Leyers festnehmen konnten. Nach dem Krieg wurde er Skilehrer; als Mitglied der Betreuertruppe der italienischen Ski-Nationalmannschaft wirkte er an der Weltmeisterschaft in Aspen (Colorado, USA) mit.