1

  • Die Steinmetzbetriebe des Ossola Tals feiern Assograniti

    Die Steinmetzbetriebe des Ossola Tals feiern Assograniti

  • Domodossola: eine Frau bekommt das bedingungslose Grundeinkommen, aber 75 Fahrzeuge sind auf ihren Namen eingeschrieben

    Domodossola: eine Frau bekommt das bedingungslose Grundeinkommen, aber 75 Fahrzeuge sind auf ihren...

  • Dieb stiehlt der Stadtpolizei ein E-Bike, er wurde angezeigt

    Dieb stiehlt der Stadtpolizei ein E-Bike, er wurde angezeigt

  • Arona-Stresa-Arona: das älteste Autorennen der Welt

    Arona-Stresa-Arona: das älteste Autorennen der Welt

  • Rettungsübung zeigt: Der Simplontunnel ist sicher

    Rettungsübung zeigt: Der Simplontunnel ist sicher

  • Dante Razzano è cavaliere dell'ordine al merito della Repubblica

    Dante Razzano è cavaliere dell'ordine al merito della Repubblica

       

  • Geldbeiträge bis zu 40 tausend Euro für diejenigen, die in Berggebiete umziehen und dort ein Haus umbauen

    Geldbeiträge bis zu 40 tausend Euro für diejenigen, die in Berggebiete umziehen und dort ein Haus...

  • Erfunden im Val Grande die Falter, die wie eine Wespe aussieht

    Erfunden im Val Grande die Falter, die wie eine Wespe aussieht

  • Die Entbindungsstation von Domodossola öffnet wieder

    Die Entbindungsstation von Domodossola öffnet wieder

  • Domodossola: die Lega Bürgermeisterkandidatin Maria Elena Gandolfi hat ihre Liste bekannt gegeben

    Domodossola: die Lega Bürgermeisterkandidatin Maria Elena Gandolfi hat ihre Liste bekannt gegeben

  • Domodossola: keine Fahrradständer am Bahnhof Platz

    Domodossola: keine Fahrradständer am Bahnhof Platz

  • In Domodossola beginnt die Anwerbung für junge Pfadfinder

    In Domodossola beginnt die Anwerbung für junge Pfadfinder

Schermata 2021 08 11 alle 09.57.18

SIMPLON-- Quer durch das Rhonetal vor Martigny wird zurzeit eine Starkstromleitung tief unter den Boden verlegt: die bisherige Freileitung für eine Spannung von 220 kV kann dadurch abgebrochen werden. Die neuen zwölf Kabel für 380 kV werden durch einen Tunnel aus Zementröhren von 2,5 Meter Durchmesser gelegt. Damit wird die Umwelt weniger belastet und die Panorama-Aussicht im Unterwallis verbessert.

 

Die ganzen Arbeiten kosten 28 Mio Franken und sind ein Teil der Ausbaus des Pumpspeicherwerks von «Nante de Drance» zur Förderung der nachhaltigen Stromproduktion mit Wasserkraft.

Für den neuen Tunnel werden 532 Betonlemente in Röhrenform benötigt: Jedes Element wiegt 13,5 Tonnen. Sie wurden in einem Zement-Werk in Padua (Norditalien) hergestellt und müssen zum Werkplatz bei Saint-Maurice gebracht werden.
Dafür hätten täglich 5 bis 7 Schwerlastwagen für ausserordentliche (und langsame) Transporte über die Simplonstrasse eingesetzt werden sollen, was mit den Leerfahrten zusammen eine Strassenbelastung von Domodossola über den Simplonpass bis Brig und hinunter ins Rhonetal von 1064 Fahrten ergeben hätte.

 

Der Bauherr fand zusammen mit der italienischen Bahn Mercitialia Rail und SBB Cargo die wohl beste Lösung für die Umwelt: pro Güterzug direkt können jeweils 76 Röhrenelemente mit einem Gesamtgewicht von 1026 Tonnen durch einen Lokomotivführer sicher und wirtschaftlich befördert werden. Geplant sind lediglich 7 Güterzüge, die alle elektrisch durch 100% Wasserkraft angetrieben werden. Nur
vom Abladeplatz bis zur Baustelle stand ein Speziallastwagen mit Anhänger zur
Verfügung.

Walter Finkbohner

 

Foto: SBB Cargo