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LOUSANNE-- Am 12. November fand in der grosszügigen “Vaudoise Arena” die durch die Pandemie verspätete Generalversammlung von OUESTRAIL statt.

OUESTRAIL ist Lobby für den sinnvollen öffentlichen Verkehr in der Romandie.

 

Sie wird vom Waadtländer Ständrat Olivier Francais präsidiert und durch den Walliser Generalsekretär Yannick Parvex operativ geführt.
Einem Grossaufmarsch der Mitglieder, darunter 4 Regierungsräte, diverse Stände- und Nationalräte, Gemeindepräsidenten sowie Unternehmer/Industrie-Vertreter standen auch verschiedene Verkehrs- und Tourismusorganisationen gegenüber. Alle mit dem Ziel die Ausbauschritte des Bundes und der Kantone bis in die Jahre 2035 umzusetzen und die Planung hin bis 2050 zu konkretisieren Vom Bundesamt für Verkehr nahm die aktive Vizedirektorin für die Infrastrukturen, Anna-Barbara Remund teil. Unsere Leser kenenen sie noch als Ideatorin und Umsetzerin der “Lötschberger-Panoramazüge”, welche dem Lötschental, der Südrampe und nun bis Domodossola stetige Moblität und Tourismus garantieren. Sie war es dann auch, welche zum aktuellen Problem der in Tolochenaz unterbrochenen Bahnlinie Genf – Lausanne bereit neue Vorschläge anzunehmen. Auch für Verbesserungen der Verbindungen in Richtung Frankreich und Italien ist die Eigenossenschaft interessiert und bereit Hand zu bieten, im Sinne der Bestrebungen den CO 2 Ausstoss zu mindern.

 

Von unseren Nachbarn -die sich in der Konferenz in Glasgow für den Umweltschutz aussprachen- wird eine finanzielle Bereitschaft erwartet.

 

Die Direktorin des Verkehrsbetrieb von Lausanne, Patricia Solioz Mathys, orienterte über die grossen Schritte, mit welchen bis im Jahre 2027 die neue Tramlinie vom Stadtzentrum nach Rennens führen wird und auch die dritte Metrolinie welche den Bahnhof in zehn Jahren mit Blécherette im Norden verbindet.

 

Der Leiter des Komitées der Fachhochschulen der Westschweiz, Olivier Naef, führte in das wichtige Thema der Ausbildung von Ingenieurinnnen und Wirtschtschaftsfachleuten ein: ohne hochprofessionelle und motivierte Mirarbeiter und -innen würde jeder Fortschritt ins Stocken kommen.

 

Abschliessend versicherte der Freiburger Staatsrat Jean-Francois Steiert, Präsident der Kantonalen Bau- und Verkehrsdirektoren CTSO, dass sie im engen Kontakt untereinander aber auch mit den Gemeinden, Bezirken und dem Bund, die Investitionen in die Organisation des öffentlichen Personen- und Güterverekehr eng begleiten und koordinieren.

 

Geschätzt wurde auch die Präsenz des CEO der SBB, Vincent Ducrot, welcher der Versammlung die Massnahmen zur Behebung des Totalunterbruchs der Bahnstrecke zwischen Lausanne und Genf erklärte aber auch auf die bereits neu gestalten Bahnhöfe in Renens und der S-Bahn Lausanne hinweisen konnte: gut 90% der Teilnehmer benutzten dann auch die neue S-Bahn Haltestelle Prilly-Malley gleich vor dem Versammlungsgebäude, inbegriffen die Damen und Herrn Regierungsräte.

Walter Finkbohner