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Währenddem in den italienischen Medien sehr viel über die hohen Preise der Energie geschrieben und gesprochen wird, ist man in der nahen Schweiz daran zu überlegen, wie sich der Energiebedarf

durch Wasser, Sonne und Windenergie -im Zusatz zu den vielen grossen bestehenden Wasserkraftwerken-  noch stärker gedeckt werden kann.

Als neugieriger Mensch, bin ich dabei auf die Internet Seiten www.creseceresani.it gestossen, welche ich jedem interessierten Bürger der Provinz VCO zur Lektüre empfehle. Die sieben grösseren Stauseen zur Produktion von elektrischer Energie wurden in den Jahren um den ersten Weltkrieg bis in die 1950 Jahre hinein gebaut. Man dachte 1913 sogar an ein Tram von Domodossola nach Baceno.

«Tempi passati», aber gerade in der heutigen Zeit wichtig. Im nahen Wallis wurden in den vergangenen Jahrzehnten grossmächtige Staudämme errichtet. Ein weiterer Ausbau ist fast nicht möglich.

Ausgehend vom innovativen, nahen Oberwallis, ist in der Schweiz das «Solar Fieber» ausgebrochen. Zuerst ging es um die grossflächige Solaranlage hoch über dem nahen Gondo welche gut 23 Gigawattstunden erzeugen kann und dies dank der guten, nebelfreien Lage auch in den Wintermonaten.

Dann kam das  Projekt im Goms, bei Grengiols, an der Bahnstrecke Brig-Andermatt-St. Moritz, könnte sogar zwischen 200 und 500  Gigawattstunden erzeugen.

Aber aller guter Dinge sind drei: Im Mattertal, zwischen Törbel und St. Niklaus in Richtung Zermatt,  denkt man an 4 Solaranlagen auf 5,7 Quadratkilometern für 1,45 Terawattstunden, was wiederum 1000 Gigawattstunden sind. Ein unglaubliche Zahl, für deren Speicherung ein hydraulisches Ausgleichs-Stauseeoberhalb Stalden mit einer 60 Meter Hohen Staumauer vorgesehen ist. Der Stausee würde es ermöglichen die Energie so speichern, dass sie bei Bedarf abgerufen werden kann.

Die stark wachsende Industrie im Oberwallis, so zum Beispiel die Lonza -welche soeben wieder

2000 neue Arbeitskräfte eingestellt hat- aber auch die Firmen Bosch/Scintilla und der niederländische Chemie Konzern DSM benötigen durch das ganze Jahr hindurch immer mehr Energie.

Warum ist das Solar-Fieber im Oberwallis und in den ganzen Schweizer Alpen ausgebrochen:

Das eidgenössische Parlament in der soeben zu Ende gegangenen Herbstsession das Gesetz für den vereinfachten Bau von Solar- und Windanlagen verabschiedet hat, welches den Bedarf an

sauberer Energie aus den Alpen erleichtert und teilweise subventioniert.  Auf Worte folgen nun also Taten.

Walter Finkbohner