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Die Stromproduktion in der Schweiz stützt sich zum überwiegenden Teil auf die Wasserkraft und die vier Atomkraftwerke.

Der zukünftig steigende Bedarf an elektrischem Strom braucht leistungsstärkere Hochspannungsleitungen.  Dies besonders zwischen dem  Kanton Wallis zum Kanton Bern. Die bisherige Freileitung über den Grimselpass (2136 müM)  ist nicht mehr zeitgemäss. Bereits wurde ein Projekt für einen 22 km kleinen Tunnel  für die Stromleitungen durch die Granitfelsen ausgearbeitet.

Mit einer Motion hat der Walliser Ständerat Beat Rieder, Brig, vom Bundesrat eine Entscheidung für die Erweiterung des Tunnels für eine zusätzlichen Parallel-Tunnel für die neue Bahnverbindung vom Oberwallis in die Region Interlaken verlangt.

Damit könnte zum Beispiel der berühmte „Glacier Express“, aber auch die Regionalzüge,  direkt von den Gletschern der Jungfrauregion bis nach St Moritz oder Zermatt den internationale und nationalen Tourismus fördern.

Die Motion wurde vom Parlament angenommen und die Projektierung wird neu auch auf einen Bahntunnel ausgedehnt. Dabei werden der wirtschaftliche Nutzen und die Kosten erarbeitet. Zur Erinnerung: Die Kosten für den damaligen Furkatunnel wurden überschritten, weil man die Geologie des Furkamassivs damals nicht kannte. Dies ganz im Gegenteil zum Erdinnern unter der Grimsel, in welcher der feste Granit vorherrscht und mit keinen Überraschungen zu rechnen ist.

Walter Finkbohner