1

  • Villadossola feiert den Karneval 2026 mit Tradition und nordischem Flair

    Villadossola feiert den Karneval 2026 mit Tradition und nordischem Flair

  • Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

    Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

  • In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

    In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

  • Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

    Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

  • Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

    Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

  • Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

    Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

  • Am Simplon:  «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

    Am Simplon: «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

  • Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

    Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

  • CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

    CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

  • Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

    Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

  • Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

    Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

  • Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

    Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

olimpiadi svizzera

24-10-2023 -- Wenn in der nahen Schweiz über wichtige Themen entschieden wird, ist es meistens das Volk das darüber entscheiden muss. Dies ist wichtig, denn die Bürger haben eine  Rolle in der Kontrolle über die korrekte Verwendung der Finanzen aus. Gerade zum Thema der Olympischen Winterspiele haben die Stimmbürger der Kantone Wallis und Graubünden vor einigen Jahren Kredite für eine Winter Olympiade abgelehnt. Sie wollten keine Spiele, welche die Natur missachten. Die zu teuren Spiele in Sotschi und Peking sind waren eine Warnung, das organisierende Komitee muss sich dem bewusst werden, denn mit dem Alpenraum -aber auch dem öffentlichen Geld- muss sorgfältig umgegangen werden.

Es sieht danach aus, dass das internationale olympische Komitee mit Sitz in Lausanne dies langsam begreift. In der Schweiz hat sich eine Interessengemeinschaft gebildet, welches die Grundlagen für naturnahe und wirtschaftlich vertretbare Spiele erarbeitet. Dabei muss sie sich auch mit Einwänden auseinandersetzen, die Fragen zur aktuellen Sicherheitslage und - nochmals- zur Verträglichkeit mit der Natur betreffen. Auf keinen Fall will man Spiele, die diese Standards nicht einhalten. Nach einer repräsentativen Umfrage, stimmen 79% der Schweizer den Winterspielen 2030 zu. Ein Vorteil der Schweiz ist dabei der öffentliche Verkehr welcher auch Grossanlässe mit über 1 Mio. Besuchern den Transport problemlos meistert.    

Das letzte Wort aber wird wiederum das Volk haben. Von 2030 trennen uns aber nur noch 7 Jahre.

Walter Finkbohner