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olimpiadi svizzera

24-10-2023 -- Wenn in der nahen Schweiz über wichtige Themen entschieden wird, ist es meistens das Volk das darüber entscheiden muss. Dies ist wichtig, denn die Bürger haben eine  Rolle in der Kontrolle über die korrekte Verwendung der Finanzen aus. Gerade zum Thema der Olympischen Winterspiele haben die Stimmbürger der Kantone Wallis und Graubünden vor einigen Jahren Kredite für eine Winter Olympiade abgelehnt. Sie wollten keine Spiele, welche die Natur missachten. Die zu teuren Spiele in Sotschi und Peking sind waren eine Warnung, das organisierende Komitee muss sich dem bewusst werden, denn mit dem Alpenraum -aber auch dem öffentlichen Geld- muss sorgfältig umgegangen werden.

Es sieht danach aus, dass das internationale olympische Komitee mit Sitz in Lausanne dies langsam begreift. In der Schweiz hat sich eine Interessengemeinschaft gebildet, welches die Grundlagen für naturnahe und wirtschaftlich vertretbare Spiele erarbeitet. Dabei muss sie sich auch mit Einwänden auseinandersetzen, die Fragen zur aktuellen Sicherheitslage und - nochmals- zur Verträglichkeit mit der Natur betreffen. Auf keinen Fall will man Spiele, die diese Standards nicht einhalten. Nach einer repräsentativen Umfrage, stimmen 79% der Schweizer den Winterspielen 2030 zu. Ein Vorteil der Schweiz ist dabei der öffentliche Verkehr welcher auch Grossanlässe mit über 1 Mio. Besuchern den Transport problemlos meistert.    

Das letzte Wort aber wird wiederum das Volk haben. Von 2030 trennen uns aber nur noch 7 Jahre.

Walter Finkbohner