1

  • Villadossola feiert den Karneval 2026 mit Tradition und nordischem Flair

    Villadossola feiert den Karneval 2026 mit Tradition und nordischem Flair

  • Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

    Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

  • In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

    In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

  • Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

    Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

  • Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

    Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

  • Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

    Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

  • Am Simplon:  «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

    Am Simplon: «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

  • Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

    Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

  • CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

    CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

  • Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

    Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

  • Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

    Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

  • Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

    Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

Schermata 2024 04 30 alle 13.46.40

Zu den Eigenarten der schweizerischen Demokratie gehört es, dass jeder Kanton -als Teilstaat der Eidgenossenschaft- über eine eigene Verfassung verfügt und auch die Exekutive -die Regierung- in ihrer Grösse selbst bestimmt. Im Kanton

Wallis sind es fünf Staatsräte welche ihre Departemente führen und, als Regierung alle wichtigen Geschäfte mit gemeinsam Entscheiden fällen.

Jedes Jahr auf den 1. Mai wird unter den fünf Staatsräten, nach dem Rotationsprinzip, der Präsident für ein Jahr, gewählt. Als «Primus inter pares» leitet er die wöchentlichen Sitzungen der Regierung und repräsentiert den Kanton gegenüber Aussen.

Nach einem Jahr als Vizepräsident tritt der Staatsrat Franz Ruppen am 1. Mai 2024 sein Amt als Präsident der Walliser Regierung an.

Wer ist Franz Ruppen, der auch Vorsteher des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt ist?

1971 in seinem Heimatort Naters geboren, hat Franz Ruppen an der Universität Bern das Rüstzeug zu einem Rechtsanwalt und Notar geholt und er führte, von 2001 bis 2021, eine eigene Kanzlei.

Als Mitglied der Partei von Bundesrat Adolf Ogi, dem Vater der grossen Eisenbahn-Basis Tunnels Lötschberg, St.Gotthard und Monte Ceneri, wurde Ruppen 2005 in den Gemeinderat von Naters und im gleichen Jahr auch in den Grossen Rat des Kantons Wallis gewählt.

Seine politische Arbeit wurde geschätzt und 2015 schaffte er den Sprung ins Parlament nach Bern, dem Nationalrat, welchem er bis 2021 angehörte. 2016 erfolgte seine Wahl zum Amt des Gemeindepräsidenten von Naters (10'000 Einwohner) das er 2017 antrat. Naters ist eine der flächenmässig grössten Gemeinden im zweisprachigen Kanton Wallis.  Ihr tiefster Punkt liegt am Rhone Ufer auf  673 m über Meer und der höchste Punkt des Gemeindegebietes  liegt auf 4192 müM, der Spitze des Aletschhorns. Nur wenige Gemeinden können sich rühmen eine Höhendifferenz  von über 3500 Metern auf ihrem Gebiet ihr Eigen zu nennen.

Die Arbeit vom Franz Ruppen überzeugte und 2021 wurde er zum Staatsrat des Kantons Wallis gewählt. Er führt das grosse und wichtige Departement welches für die gesamte Mobilität, die Raumplanung im bevölkerungsmässig wachsenden Kanton sowie die Umwelt zuständig ist.

Trotz seines grossen politischen Engagements verbringt Präsident Franz Ruppen seit Jahren auch immer wieder freie Tage oder Ferien südlich des Simplons, in der Provinz Verbania-Cusio-Ossola wo er immer wieder die Kontakte über die Grenzen pflegt. Ein besonderes Anliegen sind ihm die Verkehrswege «unter und über den Simplon», im regionalen, aber auch internationalen Verkehr zu fördern, so dass sie auch zukunftsfähig bleiben können, was auch im europäischen Kontext nicht immer einfach ist.

Walter Finkbohner