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DOMODOSSOLA – 23-5-2025 -- In einem entscheidenden Moment für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat Domodossola eine historische Sitzung des Alpine Traffic Observatory (ATO) ausgerichtet, einem technischen Organ des gemischten EU-Schweiz-Ausschusses für den Landverkehr. Ein europäisches Ereignis von großer Bedeutung, eingebettet in die Vorbereitungen zur Italo-Schweizerischen Internationalen EXPO 2025, bei dem führende politische und technische Vertreter zusammenkamen, um nachhaltige Mobilität über die Alpenpässe hinweg zu fördern.

Das Treffen – maßgeblich vom Bürgermeister Lucio Pizzi gewünscht – bot die Gelegenheit, die strategische Rolle des Simplonpasses in den Logistikkorridoren zwischen Nordeuropa und dem Mittelmeer hervorzuheben. In einem institutionellen Gespräch mit dem amtierenden Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, Thomas Kaufmann (Policy Officer der Europäischen Kommission), stellten Bürgermeister Pizzi, Marco Cerutti (Präsident des GAL Laghi e Monti) und Stadtrat Gianluca Iervasi das Potenzial der Region sowie die Notwendigkeit moderner, effizienter Verbindungen dar.

„Die gemeinsame Hoffnung – erklärte Bürgermeister Pizzi – ist, dass die Präsenz des ATO in unserer Stadt einen weiteren Impuls für den Dialog über wettbewerbsfähige, moderne Korridore geben kann, die vollständig in die europäische Vision nachhaltiger Mobilität integriert sind.“

Zentrales Thema des Treffens war auch der historische Kehrtunnel von Varzo – ein Bahninfrastrukturstück aus dem frühen 20. Jahrhundert, das heute einen Engpass für den internationalen Zugverkehr darstellt. Dessen Modernisierung wurde als vorrangig eingestuft, um die bestehenden Einschränkungen hinsichtlich Kapazität und Geschwindigkeit auf der Strecke zwischen Genua und Rotterdam – einer zentralen europäischen Logistikachse – zu überwinden.

Auch der Unterstaatssekretär beim Präsidenten der Region Piemont, Alberto Preioni, war anwesend. Das Treffen unterstrich die Entschlossenheit der lokalen Institutionen, ein Entwicklungsmodell zu unterstützen, das auf Intermodalität, Umweltverträglichkeit und die Förderung eines langsamen, nachhaltigen Bahntourismus setzt. Der Tag endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, den institutionellen Dialog fortzusetzen und gemeinsame europäische Projekte zu fördern.