1

  • Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

    Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

  • In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

    In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

  • Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

    Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

  • Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

    Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

  • Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

    Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

  • Am Simplon:  «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

    Am Simplon: «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

  • Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

    Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

  • CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

    CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

  • Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

    Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

  • Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

    Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

  • Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

    Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

  • Buon 2026!

    Buon 2026!

Aletsch ghiacciaio svizzera 202500000 copia

BRIG - 20-8-2025 -- Ein geschwärztes, zurückweichendes Eismeer mit immer dünner werdender Zunge: So präsentiert sich heute der Aletschgletscher, der größte der Alpen. Zwischen 2000 und 2023 verlor er durchschnittlich 40 Meter pro Jahr. Modelle zeigen: Bis 2100 könnten nur wenige Eisplatten in großer Höhe übrig bleiben.

Die alarmierenden Daten stellte die Karawane der Gletscher 2025 in Briga vor. Experten warnen: „Der weiße Riese ist immer fragiler. Schmelze und Berginstabilität gehen Hand in Hand.“ Besonders besorgniserregend sind instabile Moränen, Spalten und aktive Deformationen an den Hängen.

Seit der vorindustriellen Zeit hat sich die Schweiz im Durchschnitt um +2,9 Grad erwärmt – fast doppelt so stark wie der globale Schnitt.

Ein Flashmob in Blatten erinnerte an den Gletschersturz am Birch vor drei Monaten, bei dem das Dorf dank rechtzeitiger Evakuierung verschont blieb. Legambiente fordert eine europäische Gletscher-Governance sowie konkrete Klimaschutzmaßnahmen.

Die Karawane zieht nun weiter: Lombardei (20.–23. August), Südtirol, Deutschland und Ende August das Piemont. Parallel läuft die Petition „Unterschrift für die Gletscher“, die Regierungen zu sofortigem Handeln aufruft.