1

  • Villadossola feiert den Karneval 2026 mit Tradition und nordischem Flair

    Villadossola feiert den Karneval 2026 mit Tradition und nordischem Flair

  • Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

    Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

  • In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

    In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

  • Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

    Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

  • Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

    Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

  • Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

    Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

  • Am Simplon:  «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

    Am Simplon: «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

  • Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

    Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

  • CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

    CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

  • Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

    Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

  • Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

    Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

  • Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

    Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

centrale crevola

DOMODOSSOLA-26-3-2017- In den vergangenen Tagen hat in Domodossola ein sehr interessanter Kongress über umweltverträgliche und nachhaltige Architektur getagt. Dabei kam die Rede auf zwei Schlüsselpersonen des Ossola: Senator Ettore Conti und Architekt Piero Portaluppi

Ettore Conti war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein berühmter Unternehmer und Financier. Er gründete das Elektrounternehmen Conti und wollte investieren. Dabei stiess er auf den jungen Ingenieur Piero Portaluppi. Dieser hatte 1910 sein Diplom mit einer Arbeit über Hotels in den Alpen mit Höchstnote erlangt. Conti fielen die sparsam, aber effektvoll eingesetzten künstlerischen Elemente auf, mit denen der Ingenieur die Hotels schmückte. 

Die Arbeiten am Wasserkraftwerk Verampio dauerten von 1912 bis 1917. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden in einem fantasievollen neumittelalterlichen Stil. In 1916 folgte das Kraftwerk von Crego, ebenfalls im Antigoriotal. Wegen des Krieges konnte der Bau erst 1926 vollendet werden. Nach dem Krieg folgte das Kraftwerk von Valdo im Formazzatal und kurz danach jenes, das mit seinem babilonischen Stil und Pagodendach als sein Meisterwerk gilt: Das Kraftwerk von Crevoladossola scheint einem Märchen entsprungen.

Portaluppi arbeitete kraftvoll weiter bis zu seinem Tod im Jahre 1967. Sein letztes Werk war die Villa Ciccarelli in Besate in der Provinz Mailand.