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VARESE – Stabwechsel an der Spitze der Regio Insubrica: Der lombardische Regionalassessor für Beziehungen zur Schweizerischen Eidgenossenschaft, Massimo Sertori, übernimmt für die Jahre 2025–2026 die Präsidentschaft. Er folgt damit auf den Tessiner Staatsrat Norman Gobbi. Die Wahl erfolgte während der Generalversammlung in den Ville Ponti in Varese, die zugleich das 30-jährige Bestehen der Regio Insubrica feierte.

Die Arbeitsgemeinschaft vereint den Kanton Tessin, die Regionen Lombardei und Piemont sowie die Provinzen Verbano-Cusio-Ossola, Novara, Como, Lecco und Varese. Ziel ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gebiet der Voralpenseen zu fördern.

«Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 – erinnerte Gobbi – hat sich die Regio Insubrica als anerkannte Plattform für Dialog und Zusammenarbeit im italo-schweizerischen Grenzgebiet etabliert und sich als Vermittlerin zwischen öffentlichen Verwaltungen und Institutionen bewährt.»

«Es ist mir eine Ehre – erklärte Sertori – das Amt von Norman Gobbi zu übernehmen und die Präsidentschaft der Regio Insubrica für 2025–2026 zu führen. Diese Arbeitsgemeinschaft ist eine erprobte und unverzichtbare Plattform im grenzüberschreitenden Dialog. Mein Ziel ist es, die territoriale Zusammenarbeit weiter zu stärken und strategische Projekte zum Nutzen unserer Gemeinschaften zu verwirklichen.»

Der piemontesische Unterstaatssekretär Alberto Preioni betonte: «Die Regio Insubrica, vereint durch gemeinsame Geschichte und Kultur, blickt in die Zukunft mit dem Willen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu vertiefen. Wir wollen durch gemeinsame Projekte wachsen, die unsere Gemeinschaften aufwerten und neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.»

Auch der Präsident der Region Lombardei, Attilio Fontana, hob hervor: «Die Regio Insubrica stellt ein Modell für Dialog und Kooperation dar, das auch andere Grenzregionen inspiriert. Dank ihrer Dynamik erhalten die Herausforderungen dieser Gebiete, durch die 90 Prozent des Handels zwischen Italien und der Schweiz verlaufen, neue Bedeutung.»

Unter den Anwesenden waren zudem der Bürgermeister von Varese, Davide Galimberti, der Präsident der Provinz Varese, Marco Magrini, der Schweizer Botschafter in Italien, Roberto Balzaretti, und der italienische Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado.

Generalsekretär Francesco Quattrini präsentierte den Tätigkeitsbericht 2024 und gab ein Update zum Interreg VI-A Italien–Schweiz 2021–2027, insbesondere zu den Projekten für den Raum der Regio Insubrica. Außerdem wurde das Forschungsprojekt „Città dei Laghi – ein Atlas für das Insubrien“ des Architekten Francesco Rizzi vorgestellt.

Zum Abschluss genehmigten die Mitglieder die Jahresabschlüsse 2024 sowie die Haushaltspläne für 2025 und 2026.