1

  • Villadossola feiert den Karneval 2026 mit Tradition und nordischem Flair

    Villadossola feiert den Karneval 2026 mit Tradition und nordischem Flair

  • Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

    Anzino und das erste Wunder des heiligen Antonius – ein altes Pilgerziel im Piemont

  • In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

    In Orta kehrt die Tabarrata zurück – Mantel, Legende und Gemeinschaft

  • Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

    Unternehmen im VCO 2025: leichter Rückgang, Tourismus und Dienste wachsen

  • Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

    Karneval Domodossola 2026: Zusammenarbeit mit dem Wallis erneuert

  • Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

    Verbano 26: 200 Jahre Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

  • Am Simplon:  «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

    Am Simplon: «Caffé» im Süden, «Kaffee crème» im Norden

  • Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

    Ein Asteroid namens Andrea Accomazzo: Von der Ossola in den Weltraum

  • CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

    CargoBeamer eröffnet neue Strecke Lüttich–Domodossola

  • Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

    Olympische Flamme macht Station im Verbano Cusio Ossola

  • Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

    Domodossola–Arona–Mailand: erneutes Bahnchaos wegen Arbeiten in Gallarate

  • Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

    Krippen auf dem Wasser in Crodo: Letzte Tage der elften Ausgabe

VCO – 17-11-2025 -– Weihnachten zeigt sich im Verbano-Cusio-Ossola auf ganz besondere Weise. Es geht nicht nur um Weihnachtsmärkte oder Lichterdekoration – obwohl es davon nicht fehlt –, sondern vielmehr darum, wie dieses Fest in eine Landschaft aus Wasser, Bergen und zeitlos anmutenden Dörfern eingebettet wird.

Der Touristische Seendistrikt hat die wichtigsten Veranstaltungen kartiert, doch das ist nur die Spitze des Eisbergs eines weit verbreiteten Phänomens: Jedes Dorf, jeder Verein hat über die Jahre seine eigene Interpretation der Festtage entwickelt. Von den verschneiten Ossola-Tälern bis zu den Ufern der Seen Maggiore, d’Orta und Mergozzo nimmt Weihnachten hier unterschiedliche Formen an, als wollte jeder Ort seine eigene Geschichte erzählen.

In diesem Jahr sticht die Rückkehr eines Projekts hervor, das viel Aufmerksamkeit erregt hat: „Isole di Luce“ auf der Isola dei Pescatori (5. Dezember – 6. Januar) geht in die dritte Runde. Das gewählte Thema – „Wassergewebe am Lago Maggiore“ – ist kein Zufall: Die Fischernetze, die Generationen von Inselbewohnern im Alltag begleiten, werden zum Mittelpunkt der Lichtinstallationen. Ein eleganter Weg, zu zeigen, dass Weihnachten hier nicht importiert wird, sondern aus dem Territorium selbst entsteht.

Ähnlich interpretiert in Verbania das „Natale di Luce“ (29. November – 7. Januar) Tschaikowskis Nussknacker neu, während in Crodo die „Krippen auf dem Wasser“ (6. Dezember – 11. Januar) eine Tradition fortführen, die die Geburt Christi mit dem für die Region typischen Element Wasser in Dialog bringt.

Wer das klassische Weihnachtsmarkterlebnis sucht, findet zahlreiche Stationen: Craveggia eröffnet am 22. November; gefolgt von Macugnaga (29.–30. November), Santa Maria Maggiore (6.–8. Dezember), das die meisten Besucher anzieht; und schließlich Domodossola (13.–14. Dezember). Für Familien gibt es spezielle Angebote wie die Weihnachtsmannhöhle in Ornavasso (22. November – 26. Dezember), mittlerweile ein fester Bestandteil der Weihnachten im VCO, sowie die neue „Goldene Weihnachtshütte“ in Baveno (29. November – 6. Januar), die das vielfältige Programm abrundet.

Nicht weniger interessant ist jener Teil von Weihnachten im VCO, der nicht in offiziellen Mitteilungen erscheint: spontane Initiativen, Kirchenchöre, kleine Ausstellungen handgefertigter Krippen, Benefizessen der Pro Loco. In diesem feinen Netz aus Mikro-Veranstaltungen zeigt sich der wahre Geist eines Territoriums, das sich nicht mit standardisierten Formaten zufriedengibt, sondern jedes Jahr neu das Gleichgewicht zwischen touristischen Erwartungen und der Authentizität seiner Traditionen sucht.